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Nachwuchsmangel bei Spielleuten - bei Dtoday.de
Quelle: http://www.dtoday.de/regionen/lokal-nachrichten_artikel,-Umzug-der-Superlative-_arid,88948.html
Dalhausen (bs) - Höhepunkt des Dalhauser Schützen- und Heimatfestes 2011 mit Bezirksschützenfest war ohne Zweifel der Festakt und Festumzug am Sonntag Nachmittag. Einen Schützenfestumzug diesen Umfangs hatte man im Stadtgebiet lange nicht gesehen.
Der Einladung der St. Josef Schützenbruderschaft Dalhausen waren Schützenvereine aus 41 Ortschaften des Bezirks gefolgt und mit ihrem amtierenden Majestäten, Hofstaat und Offizieren erschienen. Neun Kapellen und Spielmannszüge begleiteten den Festumzug und sorgten für schwungvolle Melodie und rhythmischen Gleichschritt.
Ein herrliches Bild bot sich Oberst Matthias Sonntag bei seiner Begrüßungsrede auf dem Sportplatz. Mehr als 1300 Festumzugsteilnehmer hatten sich in einem weiten Halbkreis um das Podium der Ehrengäste versammelt. Vor dem Podium reihten sich die festlich gewandeten Königspaare auf und die reich bestickten Fahnen der Schützenbruderschaften bildeten einen prächtigen Hintergrund. Oberst Matthias Sonntag begrüßte die Ehrengäste, darunter Diözesanpräses Wilhelm Koch, Präses Christoph Hentschel, Pfarrerin Astrid Neumann, Landrat Friedhelm Spieker, Bürgermeister Christian Haase, stellv. Bürgermeister Bernhard Villmer, Stadträte und Kreistagsabgeordnete, Hubertus Fehring (MdL) und EU Abgeordneter Elmar Brook. Der Bund der historischen, deutschen Schützenbruderschaften entsandte Diözesan- Bezirks- und Ehrenbezirksbundesmeister bzw. deren Stellvertreter.
Alle Festredner begrüßten die anwesenden Majestäten mit Hofstaat und Offizieren und dankten ihnen für ihre Begeisterung und ihr Engagement in der Pflege der Schützentraditionen. Der Diözesanpräses bezeichnete das Wirken der Schützenbruderschaften in den Orten und in der Diözese als beispielhaft.
Besonderer Dank galt dem gastgebenden Verein und den Bürgern der Ortschaft Dalhausen die Hand in Hand in der Vorbereitung des Festes arbeiteten. Höhepunkt des Festaktes war die feierliche Übergabe der Bezirksstandarte und der Bezirksjugendstandarte an die Schützenbruderschaft St. Josef Dalhausen.
Der Festakt wurde mit dem Deutschlandlied beendet und der lange Zug setzte sich in Bewegung. Alles, was das Schützenwesen bieten kann, war beim Umzug dabei. Die Schützenkönige mit ihren Schützenköniginnen, Hofdamen, Ehrendamen, Bestmänner, Kinder- und Jugendschützenkönige und -königinnen, Bezirksprinzen, Standarten- und Fahnenträger, Pagen Generäle, Oberste, Majore, Adjutanten, und Feldwebel, ein Frauen-Feldwebel reihten sich in langem Zug hintereinander und präsentierten herrliche Kleider und prächtige Uniformen. Die Beverunger Schützenbrüder hatten zwei Kompanien Schützen mitgebracht und die Schützenbrüder aus Rheder führten sogar einen Handwagen mit einem Fässchen Rheder-Pils mit. Besonders herausgestellt wurden die Bezirksschützenkönige mit ihren Königinnen Uwe Jagalla und Margret Jakobs aus Lügde und Willi und Eva Sieg aus Lüchtringen.
In der Nähe der Kirche wurden alle Königspaare und Schützenbruderschaften, sowie die Musikvereine namentlich begrüßt. Überwältigen war es, als sich der Kopf des Zuges auf dem Rückweg am Zug vorbei wieder zum Zelt bewegte. Wieder zurück im Zelt wurde nach dem langen Marsch der Durst gelöscht und bei Ehrentänzen und Stimmungsmusik der große Festball begangen. Für die Dalhäuser mit Schützenkönigspaar Annette und Burkhard Tewes und ihren 11 Ehrenpaaren, die schon seit Freitag ihr Schützenfest feierten, ging es am Montag noch weiter. Beim Kinderschützenfest am Samstag kamen auch der Jungschützenkönig Leon Temme und der Kinderkönig Philipp Koch mit ihrem Gefolge zur Geltung.
Die vielen Schützenkönigspaare treffen sich schon im Oktober wieder zum Bezirkskönigsball in Lüchtringen.